Keyvisual_Klimaeffekte der Digitalisierung

Klimaschutz

Erste Ergebnisse der Bitkom-Studie „Klimaeffekte der Digitalisierung“

Digitale Technologien können fast die Hälfte dazu beitragen, dass Deutschland seine Klimaziele bis zum Jahr 2030 erfüllt. Das zeigen erste Ergebnisse einer Studie des Digitalverbands Bitkom, durchgeführt von Accenture. In den vier bisher untersuchten Bereichen kann der CO2-Ausstoß in Deutschland durch den gezielten und beschleunigten Einsatz digitaler Lösungen im Jahr 2030 bereits um 120 Megatonnen reduziert werden. Das entspricht fast jeder zweiten Tonne dessen, was Deutschland noch einsparen muss, um die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen. Unter Einbeziehung weiterer Anwendungsfelder dürfte der mögliche Beitrag bei über 50 Prozent liegen. Die größten Potenziale gibt es im Bereich der industriellen Fertigung und in der Mobilität.

Die Studie betrachtet jedoch nicht nur das CO2-Einsparpotenzial, sondern auch den CO2-Fußabdruck der digitalen Infrastruktur selbst und berechnet den Netto-Klimaeffekt. Das CO2-Einsparpotenzial ist dabei bei moderater Digitalisierung 4 Mal höher als der Fußabdruck und bei beschleunigter Digitalisierung 5 Mal höher.

Eine beschleunigte Digitalisierung zahlt nicht nur auf den Umwelt- und Klimaschutz ein, sie verbessert auch die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Digitalisierung kann Wirtschaftswachstum mit Umwelt- und Klimaschutz versöhnen. Nötig sind jetzt eine gezielte und mutige Flankierung durch die Politik und ein entschiedenes Handeln der Entscheidungsträger an der Spitze der Unternehmen.

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