Bitkom-ifo-Digitalindex

Bitkom-ifo-Digitalindex 

April 2020: Geschäftsklima verschlechtert sich weiter

In der Digitalbranche hat sich die Stimmung im April weiter eingetrübt. Der Bitkom-ifo-Digitalindex sank auf -18,7 Punkte, nachdem der Wert im März bei -3,8 lag. Unter dem Eindruck der Corona-Krise fiel der Index für die Geschäftslage um 20,1 Zähler auf 0,9 Punkte. Die IT- und Telekommunikationsunternehmen bewerten ihre aktuelle Lage im Durchschnitt als nur noch befriedigend. Die Aussichten haben sich weiter verschlechtert. Der Index der Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate ging um 10,6 auf -36,3 zurück. Das ist der niedrigste Wert seit der erstmaligen Erhebung 2006.

Die Beschäftigungserwartungen für die kommenden drei Monate sind erstmals seit Juli 2009 leicht negativ. Der Index fiel um 16,7 auf -5,9 Punkte. Das bedeutet, dass die Mehrheit der Unternehmen einen Beschäftigungsabbau erwartet. Die fehlende Nachfrage (39,9 Punkte, +17,5) hat den Fachkräftemangel (13,3 Punkte, -27,5) als wichtigstes Geschäftshemmnis abgelöst – zum ersten Mal seit 2015.

In der Gesamtwirtschaft erreichte die Stimmung im April einen historischen Tiefstand. Das ifo Geschäftsklima stürzte um 25,4 Zähler auf -37,6 Punkte ab, den schlechtesten jemals gemessenen Wert. Die Erwartungen gingen kräftig um 21,1 auf -54,4 Punkte zurück. Die Geschäftslage brach um 30,6 Zähler auf -18,8 Punkte ein.

Die vollständige Bitkom-Pressemitteilung finden Sie hier.

Themen