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Bundestagswahl 2021: Cybersicherheit & Sicherheitstechnologien

Bundestagswahl 2021: Cybersicherheit & Sicherheitstechnologien

Wo wir stehen & was wir wollen

Ausgeklügelte, hybride Angriffsvektoren, wie die toxische Mischung aus Social Engineering, Emotet-Malware, Trickbot-Botnetzen und Ryuk-Ransomware, bilden nur die Spitze des Eisbergs der Bedrohungen im Cyberraum. Mit durchschnittlich 322.000 neuen Schadprogramm-Varianten pro Tag im Jahr 2020 zeigt der Lagebericht des BSI zur IT-Sicherheit in Deutschland unmissverständlich, womit wir es zu tun haben. Die im Zuge der Pandemie erfolgte abrupte und vielerorts unvorbereitete Migration ins Homeoffice hat die Angriffsfläche für Kriminelle dabei nochmals massiv vergrößert. Dies macht deutlich: Die Sicherheit von Informationstechnologien ist in Zukunft mitentscheidend für den Erfolg, die Strahlkraft sowie die Digitale Souveränität des Wirtschaftsstandorts Deutschlands.

Im Nachgang des Pandemie-bedingten Digitalisierungsschubs müssen wir in der kommenden Legislaturperiode deutlich stärker als bisher auf die Cybersicherheit schauen. Dazu müssen wir Cybersicherheit als das begreifen, was es ist: eine Querschnittsaufgabe von sicherheitspolitischer Bedeutung. Dabei sind branchenspezifische Sicherheitsanforderungen ebenso bedeutsam wie die eingehende Beschäftigung mit neuen Technologielösungen. Wichtig ist dabei, nicht nur die Herausforderungen des Moments im Blick zu haben, sondern sich auch auf künftige Risiken einzustellen, solange diese noch nicht akut geworden sind. Im Sinne Digitaler Souveränität muss es uns darum gehen, Sicherheitstechnologien technisch zu verstehen, wirtschaftlich anzuwenden und forschungsgetrieben weiterzuentwickeln.

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