70 Prozent richten ihre Neujahrsgrüße per Videocall aus

  • Videoanrufe via Zoom, Skype und Co. werden in diesem Jahr deutlich häufiger genutzt
  • Klassischer Telefonanruf liegt allerdings weiterhin vorn

Berlin, 29. Dezember 2020 - Ob direkt am Silvesterabend oder ausgeruht am Neujahrstag: „Ein frohes neues Jahr“ zu wünschen, gehört für die allermeisten zum Jahreswechsel dazu. Ein Großteil (96 Prozent) nutzt dazu das Telefon – wie in den vergangenen Jahren liegt es vorn. Deutlich beliebter als zuvor sind allerdings Videoanrufe per Zoom, Skype und Co.: 70 Prozent wollen ihre Neujahrsgrüße auf diesem Weg übermitteln – 2019 waren es gerade mal 20 Prozent. „In diesem Jahr haben viele Menschen Videotelefonie als neuen Kommunikationskanal für sich entdeckt. Videoanrufe spielen mittlerweile eine ähnlich große Rolle wie herkömmliche Anrufe über das Telefon“, sagt Dr. Sebastian Klöß, Referent für Consumer Technology beim Bitkom.

Fast jeder Zweite (46 Prozent) will seine Neujahrsgrüße über Messengerdienste wie Whatsapp oder Telegram verschicken, jeder Dritte (34 Prozent) setzt ganz klassisch auf handschriftliche Grüße per Postkarte oder Brief. Fast ebenso viele (32 Prozent) nutzen dafür soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder TikTok. Bei den 16- bis 29-Jährigen ist es sogar fast jeder Zweite (46 Prozent), bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 39 Prozent und 35 Prozent bei den 50- bis 64-Jährigen. Bei den Senioren ab 65 Jahren sind es lediglich 13 Prozent. Weniger genutzt werden für Neujahrsgrüße dieses Mal die E-Mail mit 18 Prozent (2019: 25 Prozent) sowie die klassische SMS mit 14 Prozent (2019: 19 Prozent). Nur 2 Prozent geben an, überhaupt keine Neujahrsgrüße verschicken zu wollen.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im November 2020 durchgeführt hat. Dabei wurden 1.002 Menschen ab 16 Jahren in Deutschland telefonisch befragt. Die Frage lautete: „Auf welchem Weg wollen Sie dieses Jahr Ihre Neujahrsgrüße verschicken bzw. ausrichten?“